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Fahrradträger: Ist mieten eine sinnvolle Alternative?

Als Alternative zum Neukauf eines Fahrradträger für die Anhängerkupplung wird in jüngster Zeit das Mieten oder ausleihen bei einem Fachhändler immer beliebter. Daher vergleichen wir in diesem Artikel die möglichen Vor- und Nachteile beim Leihen eines Fahrradträgers.

Wie oft benutzt du den Fahrradträger?

Um sinnvoll zu entscheiden, ob das Mieten oder das Kaufen eines Fahrradträgers die bessere Alternative ist, muss man sich eines fragen: Wie häufig wird man den Fahrradträger benutzen? Fährt man damit im Sommer jedes Wochenende in die Berge? Oder ist doch der einmalige Familienurlaub der Grund für die Anschaffung? Je nachdem wo hier der Schwerpunkt liegt, müssen die Anschaffungskosten gegenüber dem Platzbedarf für eine Lagerung und dem jährlichen Wertverlust abgewogen werden. Zu beachten ist auch, dass beim Mieten zusätzlicher Aufwand fürs Abholen und Wegbringen des Fahrradträgers entsteht. Dagegen ist es für Einsteiger eine gute Gelegenheit den Fahrradträger erstmal kennenzulernen bevor man zum Kauf schreitet. Gute Verkaufsberater gehen sogar so weit, dass der Fahrradträger im ersten Schritt immer nur ausgeliehen werden kann und nachdem der Kunde nach dem Test noch rundherum zufrieden ist, wird der entstandene Mietpreis auf den  Kaufpreis des Fahrradträgers angerechnet. So macht es zum Beispiel unser lokaler Partner, der Autofachmarkt Meyer.

Vorteile des Ausleihen eines Fahrradträgers

Atera Strada Evo 3 Träger an unserem VW-Bus

Wir hatten uns für den Urlaub einen Atera Evo3 ausgeliehen. Mit dem Service und der hervorragenden Beratung bei unserem Fahrradträger-Partner vor Ort waren wir sehr zufrieden.

Wenn man einen Fahrradträger leiht, bekommt man teils auch sehr kurzfristig, einen passenden und aktuellen Kupplungsträger. Der Verleiher kümmert sich um Wartung und den einwandfreien technischen Zustand, sodass Du Dich auf deinen Urlaub  fokussieren kannst. Zusätzlich kannst Du bei seltener Verwendung die Kosten gegenüber der Anschaffung eines Markenträgers, die bis zu 1000 € bei einem Familienfahrradträger betragen können, deutlich senken. Der Fahrradträger kann bei einem Kurztrip in Ruhe kennengelernt werden. Danach weißt Du als Kunde, ob der Fahrradträger zu deinem Fahrzeug passt und wie gut die vorhanden Fahrräder auf dem Träger montiert werden können.

Für die gelegentliche Nutzung oder zum Kennenlernen kann Leihen also die ideale Lösung für Dich sein. Insbesondere, wenn ein günstiger Service bei Dir vor Ort ist.

Wie hoch ist die Leihgebühr?

Bei unserem lokalen Partner ist die Leihgebühr für einen Fahrradträger derzeit 4 € pro angefangenen Tag. Damit ist man eher auf der günstigen Seite der möglichen Leihgebühren. Wenn man im Internet vergleicht, gibt es natürlich starke Schwankungen. Nicht alle Anbieter haben dieses einfache und transparente Preismodell. Bei vielen gibt es Staffelpreise die günstiger werden, je länger die Mietdauer ist. Ein Fahrradträger für ein Wochenende (3-Tage) schlägt hier aber mit relativ teuren 33 € zu Buche. Für eine einfache Kalkulation kann man hier mal eine Preisspanne von 30 – 60 € je Woche als Erwartungswert ansetzen. Innerhalb dieser Preisspanne bewegen sich die meisten Anbieter. Für eine Direktabholung und die Übergabe werden meist keine zusätzlichen Gebühren fällig. Für eine Anlieferung  per Post entstehen Versandgebühren zwischen zehn und 15 €. Wir denken aber, diese Versandgebühren kann man sich leicht sparen, da die Markenfirmen wirklich nahezu in jedem Ort eine Partnerschaft mit einem Fachhändler eingegangen sind.

Wo finde ich einen Fachhändler?

Ein guter Anfang sind die Vertriebspartner der großen Marken. Diese haben ein engmaschiges Vertriebsnetz in Deutschland aufgebaut und bei den höherpreisigen Markenträgern ist auch der Verleih preislich attraktiver für Dich als Kunden bei gelegentlichem Gebrauch. Je nach Marke findest Du einen der genannten Partner in deiner Nähe:

Vertriebspartner von

Vorteile des Kaufens eines Fahrradträgers

Nach so vielen Vorteilen, die fürs Ausleihen sprechen, bleibt die Frage warum man überhaupt noch Fahrradträger kaufen sollte? Der Schlüssel liegt neben den Mietgebühren und auch beim Komfort. Wer häufig Aktivausflüge am Wochenende unternimmt, möchte bestimmt nicht jedes Mal davor einen Träger abholen müssen. Denn auch dabei geht kostbare Zeit verloren, die man alternativ schon auf dem Weg in den Kurzurlaub wäre. Für diese Zielgruppe ist Kaufen definitiv der bessere Weg.

Nicht zuletzt bleibt auch der finanzielle Aspekt: Der Großteil der Markenmodell befindet sich im Preisbereich zwischen 400-700 €. Wenn also eine langjährige Nutzung in den kommenden Jahren geplant ist, wird es ab ca 100-150 € Leihgebühren im Jahr finanziell attraktiver einen Fahrradträger zu kaufen. Je nach Geschäftspartner sind das also drei bis vier Wochen im Jahr. Als Faustregel gilt also, wenn man den Fahrradträger noch mehrmals außerhalb des Jahresurlaubs verwenden möchte, sollte sich aus finanziellen Gründen auch über einen Kauf — zumindest mittelfristig — nachdenken.

Die Alternative: Gebraucht kaufen

Gerade in einer bestimmten Gruppe von Outdoor-Sportlern, die günstig Urlaub mit der Familie machen wollen, ist die sogenannte staff-cloud sehr beliebt geworden. Hierbei werden Gegenstände die man nur gelegentlich benötigt, gebraucht gekauft und nach dem Gebrauch wieder zu einem ähnlichen Preis verkauft. Die Vorteile liegen auf der Hand: unter Umständen kann der Gegenstand sogar noch günstiger als beim Leihen benutzt werden. Auch die weiteren Vorteile des Mietens bleiben erhalten: so wird unter dem Jahr bei gelegentlichen Gebrauch kein unnötiger Lagerplatz benötigt. Vielen Leuten ist es aber zu viel Arbeit die Gegenstände, hier einen Fahrradträger, ständig zu kaufen und zu verkaufen. Daher  bleibt bei den meisten Mitmenschen gebraucht kaufen doch eher als Alternative zum Neukauf. Natürlich können durch das Kaufen eines gebrauchten Fahrradträgers* die erheblichen Anschaffungskosten teils deutlich reduziert werden.

Doch sollte man beachten, dass der Fahrradträger eine wesentliche Sicherheitsfunktion hat. Das erworbene Modell sollte daher noch einigermaßen neuwertig sein und auf dem Stand der heutigen Technik. Gerade bei der Technik hat sich in den letzten Jahren viel getan. Wir empfehlen daher keinen gebrachten Kupplungsträger zu kaufen, der deutlich älter als 5 Jahre ist. Die Modelle werden ständig weiterentwickelt und das gesparte Geld ist aus unserer Sicht kein Sicherheitsrisiko wert. Zumal man nie weiß, wie der Vorbesitzer mit dem Fahrradträger umgegangen ist. Wer sich also unsicher ist oder sich nicht lange in die Materie einlesen möchte, dem raten wir er zum Ausleihen eines Fahrradträgers im Fachgeschäft.

Fazit

Man kann also nicht pauschal sagen, dass Kaufen für jeden Kunden die beste Option darstellt. Gerade, wenn der Träger selten benötigt wird, geringer Platz für die Lagerung vorhanden ist oder man erstmal Erfahrung mit einem Fahrradträger sammeln möchte, stellt das Leihen eine gute Lösung dar. Die Beratung vor Ort, um den passenden Träger zu finden, ist oft hervorragend. So können gerade Gelegenheitsnutzer ohne langwierige Recherche ein geeignetes Modell finden. Bei häufiger Nutzung ist es dagegen komfortabler den Fahrradträger griffbereit zu haben und wird ab einem mehrmaligem Einsatz im Jahr auch finanziell schnell sinnvoller.

 


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Kommentare

Richtig sparen: Tipps zum Kauf eines Fahrradträgers – Mein Fahrradträger 17. Oktober 2020 um 23:30

[…] zu verkaufen, aber es kann für Gelegenheitsnutzer durchaus finanziell sinnvoll sein, den Träger bei Bedarf zu mieten. Ja, in der Regel ist ein Leihservice kein guter Spartipp, bei hochpreisigen Fahrradträgern und […]

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